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Chiral-isomeres Knotendilett aus dem Institut für Stereonodologie
Es trossten zwei lose Enden und wurden von Zuneigung
erfasst. Sofort äugten sie im und gegen den Uhrzeiger und buchteten nach backbord und steuerbord, um sich zu bekneifen. Diesem betaulichen Kneifen entflocht die Armada der Knotengeflechter aller Seefahrer. Von unedeln russischen Wulingen ist nicht die Reede. Beim Segeln gibt's nur Knoten, das sind die nach Bedarf haltbaren und wieder leicht lösbaren taulichen Verbindungen von partlichen Enden.
Die Aufleinung der Knoten ist das Forschungsgebiet der systematischen Nodologie. Wir wollen uns auf zwei klassische Paradeknoten eschränken,
deren Kniff aus nur einer Bucht und nur einem Auge geschlagen ist dem Schotstek und den Palstek und uns die Nodoklatur etwas vortampen. Die gemeinsame Kielleine dieser beiden Knoten ist unübersehbar. Es sind isonodige Knoten.
Gibt es mehrere und verschiedene Schotsteken und Palsteken? Ja, es gibt mehr, denn matros kann das Auge rechts oder links herum schlagen
und das lose Ende der Bucht backbord oder steuerbord legen, womit wir mittschiffs in der Plicht Stereonodologie sind. Die Stereonodologen bestimmen die Kursbahnen der stereoisomeren und chiralen Knoten. Beim Schotstek, einem dualtampigen Knoten, ist es noch einfach. Das stereonodische schotstekige Knotenfeld ist nur 4-knötig. Es enthält 2 chiralen Knotenpaare, die gleich unseren Händen spiegelbildlich sind. Analog der Stereochemie gibt es also Schotsteks mit rechts und links gedrehten Augen, die jeweils backbord und steuerbord gebuchtet sind. Nach nunsee gültiger Nodoklatur werden die Schotsteks wie folgt klariert:

Beim Palstek, obwohl nur monotampig, ist die Knotensteckerei komplexer. Auch hier bekneifen sich, gleich wie bei den Schotsteken, ein Auge und eine Bucht. Klassischerweise wird ein Auge gelegt und das lose Ende durch selbiges um die feste Part herum zur Bucht über backbord oder steuerbord gehalst. Analog dem Schotstek ergeben sich 4 Palsteke. Genau gehisst a-Palsteke, denn maat kann auch, wenn man den Palstek weltkugelig als stehende Verbindung von Bucht und Auge visiert, die üblicherweise in einer inkontraktiblen Schlinge ankert, das lose Ende durch das Auge, aber dann nicht um die feste Part herum, sondern um die lose Part am Auge herum navigieren. Dies ist die Patenthalse zum ß-Palstek. Das palstekliche Knotenfeld ist also 8-knötig

In Meerlichkeit ist die Knöterei natürlich noch komplexer, denn das theoretische Knotenfeld für Schot und Palsteke ist eigentlich doppelt
so mächtig, also insgesamt 24 isomere Knoten, wenn obermaat rechts oder linksgeschlagenes Tauwerk in der sogenannten s oder z Form anschiff geflochtenem Gut verwendet.
Erstellt am 2005-02-10 09:45:26 von edi4
Aktualisiert am 2005-02-10 09:52:35 von edi4
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